Auto aus Frankreich importieren – Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Import nach Deutschland
April 20, 2026

Frankreich ist einer der größten Automärkte Europas – und für deutsche Käufer eine echte Fundgrube. Besonders französische Marken wie Peugeot, Citroën, Renault und DS sind auf dem Heimatmarkt deutlich günstiger als in Deutschland. Dazu kommen ein riesiger Gebrauchtwagenmarkt, staatliche Elektroauto-Prämien und eine Kontrolldichte, die für Transparenz sorgt. Ob du einen günstigen Peugeot e-208 suchst oder einen gut ausgestatteten Renault Scenic E-Tech – mit der richtigen Vorbereitung kannst du beim Import aus Frankreich mehrere tausend Euro sparen. Diese Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess: von der Fahrzeugsuche über den Kauf und Autotransport Frankreich Deutschland bis zur Zulassung bei deiner Kfz-Zulassungsstelle.
1. Vorbereitung: Fahrzeug finden und Gesamtkosten berechnen
Lohnt sich der Import eines Autos aus Frankreich?
Ja – besonders bei französischen Marken, Elektroautos und jungen Gebrauchtwagen. Der französische Markt bietet Preisvorteile, die den Aufwand in vielen Fällen deutlich rechtfertigen.
Französische Marken zum Inlandspreis. Peugeot, Citroën, Renault und DS sind in Frankreich ihre „Hausmarken" – und entsprechend günstiger. Ein Peugeot e-208 startet in Frankreich bei rund 28.000 €, ein Citroën ë-C3 nach Abzug der staatlichen Umweltprämie bei nur 18.950 €, ein Renault 5 E-Tech bei 24.990 €. In Deutschland liegen die gleichen Modelle oft 2.000 bis 5.000 € höher. Auch beim Peugeot e-3008 (ab 38.650 € in Frankreich) oder dem Renault Scenic E-Tech (ab 46.990 €) sind die Ersparnisse spürbar.
Elektroautos mit staatlicher Prämie. Frankreich bietet Umweltboni von bis zu 4.000 € auf den Kauf bestimmter Elektrofahrzeuge – deutlich attraktiver als die aktuellen deutschen Förderbedingungen. Diese Prämien können den Preisunterschied nochmals vergrößern, allerdings solltest du prüfen, ob der Bonus auch bei Export gewährt wird bzw. ob du die Voraussetzungen als ausländischer Käufer erfüllst.
Ein riesiger Markt. Mit über 1,6 Millionen Neuzulassungen pro Jahr und einem entsprechend großen Gebrauchtwagenmarkt bietet Frankreich eine enorme Auswahl. Renault führt den Markt mit 17,5 % Marktanteil an, gefolgt von Peugeot (13,5 %) und Citroën. Das bedeutet: Hunderttausende Gebrauchtwagen dieser Marken stehen zum Verkauf – viele davon bestens gewartet und deutlich günstiger als vergleichbare Fahrzeuge in Deutschland.
Gebrauchtwagen-Dieselmarkt. Obwohl der Diesel-Anteil bei Neuwagen in Frankreich auf nur noch 4,9 % gesunken ist, gibt es auf dem Gebrauchtwagenmarkt nach wie vor eine große Auswahl an gut gepflegten Diesel-Fahrzeugen älterer Baujahre – oft zu sehr attraktiven Preisen.
Faustregel: Damit sich der Import lohnt, sollte die Ersparnis gegenüber dem deutschen Marktpreis nach Abzug aller Kosten (Transport, Zulassung, TÜV) mindestens 1.500 bis 3.000 € betragen.
Den französischen Markt recherchieren
Die wichtigsten Plattformen für die Fahrzeugsuche in Frankreich:
- LeBonCoin.fr – Mit über 26 Millionen monatlichen Besuchern und rund 800.000 Fahrzeuganzeigen die größte Plattform Frankreichs. Sowohl Privatverkäufer als auch Händler inserieren hier. Die Seite ist intuitiv bedienbar – auch ohne perfekte Französischkenntnisse.
- LaCentrale.fr – Spezialisiertes Autoportal mit über 20 Millionen Fahrzeugbewertungen pro Jahr. Besonders nützlich: das kostenlose Bewertungstool (Argus), mit dem du den fairen Marktwert eines Fahrzeugs einschätzen kannst.
- AramisAuto.com – Großer Online-Händler mit rund 5.000 Fahrzeugen im Bestand. Bietet Probefahrten zu Hause an, ausführliche Fahrzeugbeschreibungen, Garantien und Finanzierungsoptionen. Professionelle Aufbereitung aller Fahrzeuge.
- AutoScout24.fr – Die französische Version der europaweit führenden Plattform. Mit über 2,4 Millionen Fahrzeuganzeigen in 20+ Ländern ideal für den Preisvergleich zwischen Frankreich und Deutschland.
Tipp: Vergleiche die Preise immer mit mobile.de oder AutoScout24.de, um die tatsächliche Ersparnis zu ermitteln.
HistoVec: Die kostenlose Fahrzeughistorie
Frankreich bietet mit HistoVec (histovec.interieur.gouv.fr) einen kostenlosen staatlichen Dienst zur Überprüfung der Fahrzeughistorie. Das System basiert auf den offiziellen Daten des SIV (Système d'immatriculation des véhicules) und liefert:
- Versicherungskontrollierte Reparaturvorfälle
- Verwaltungsstatus (Pfandrechte, Diebstahlmeldungen, Oppositionen)
- Ergebnisse der technischen Kontrollen (Contrôle Technique) seit Januar 2021
- Kilometerstandshistorie
- Technische Daten (Marke, Farbe, Hubraum, Leistung, Schadstoffklasse)
Der Bericht ist kostenlos und basiert auf offiziellen Regierungsdaten – damit ist HistoVec vergleichbar mit dem deutschen KBA-Auskunftssystem, aber deutlich umfangreicher. Bitte den Verkäufer, dir den HistoVec-Bericht zu erstellen und zu senden – er benötigt dafür die Zulassungsdaten des Fahrzeugs.
Zusätzlich lohnt sich eine Prüfung über autoDNA oder carVertical für einen internationalen VIN-Check.
Den Certificat de situation administrative prüfen
Das Certificat de situation administrative (früher: Certificat de non-gage) bestätigt, dass das Fahrzeug nicht belastet ist und der Verkäufer frei darüber verfügen darf. Es muss weniger als 15 Tage vor der Transaktion datiert sein und ist kostenlos beim französischen Innenministerium erhältlich. Dieses Dokument ist unverzichtbar – ohne die Bestätigung, dass keine Pfandrechte oder Oppositionen bestehen, riskierst du rechtliche Probleme nach dem Kauf.
Einen seriösen Verkäufer wählen
Bevorzuge etablierte Händler gegenüber Privatverkäufern – besonders beim Fernkauf. Prüfe Bewertungen, wie lange der Händler aktiv ist und ob er auf bekannten Plattformen inseriert. Rufe den Händler an, um sicherzustellen, dass er existiert.
Warnsignale: Unrealistisch niedrige Preise, Vorauszahlung über Western Union oder Kryptowährung, Druck zum schnellen Abschluss. Vertraue deinem Bauchgefühl – wenn etwas zu gut klingt, ist es das meistens auch.
Gesamtkosten berechnen
Neben dem Kaufpreis musst du folgende Kosten einplanen:
- Mehrwertsteuer (MwSt): Gebrauchtwagen (älter als 6 Monate und mehr als 6.000 km): In der Regel keine deutsche MwSt fällig, da die französische TVA (20 %) bereits im Preis enthalten ist (Differenzbesteuerung/Margenbesteuerung). Bei Neuwagen oder quasi-neuen Fahrzeugen: Deutsche MwSt (19 %) wird fällig, abzüglich der französischen TVA.
- Autotransport Frankreich Deutschland: Ein Autotransport Frankreich Deutschland kostet je nach Strecke typischerweise 400 bis 1.000 €. Paris nach München: ca. 600–900 €, Paris nach Berlin: ca. 500–800 €, Straßburg nach Stuttgart: ca. 300–500 €.
- TÜV/Hauptuntersuchung (HU): 100–160 € (HU + Abgasuntersuchung).
- Zulassungsgebühren: 20–60 € (je nach Zulassungsstelle).
- Kennzeichen: 20–40 €.
- Umweltplakette: 6–20 €.
- Kfz-Steuer: Abhängig von Hubraum und CO₂-Ausstoß (Berechnung siehe Abschnitt Zulassung).
- COC-Dokument: Falls nicht vorhanden, über EuroCOC bestellbar – ca. 150–250 €.
Rechenbeispiel: Ein Peugeot e-208 (2023, 30.000 km, Elektro) für 22.000 € in Frankreich. Autotransport nach München: ~700 €. TÜV: ~130 €. Zulassung + Kennzeichen: ~80 €. Kfz-Steuer: 0 € (Elektro-Befreiung). Gesamtkosten: ca. 22.910 €. Vergleichspreis in Deutschland: 26.000–28.000 €. Ersparnis: 3.000 bis 5.000 €.
2. Den Kauf in Frankreich abwickeln
Kontakt zum Verkäufer aufnehmen
Die meisten französischen Händler kommunizieren auf Französisch, viele sprechen aber auch Englisch – besonders in grenznahen Regionen (Elsass, Lothringen, Normandie) oder bei größeren Händlern. Frage gezielt nach:
- Ist der Contrôle Technique gültig? (Pflicht für Fahrzeuge über 4 Jahre)
- Handelt es sich um einen Erst- oder Mehrbesitz?
- Welche Kilometerstände zeigt der HistoVec-Bericht?
- Ist das Fahrzeug frei von Pfandrechten?
Fordere folgende Dokumente an:
- Die Carte Grise (Zulassungsbescheinigung – das französische Pendant zu Teil I und II)
- Den letzten Contrôle Technique-Bericht
- Den HistoVec-Bericht (kostenlos, vom Verkäufer erstellt)
- Das Carnet d'entretien (Wartungsheft) mit Rechnungen
- Das COC-Dokument (Europäische Übereinstimmungsbescheinigung) – essenziell für die deutsche Zulassung
Der Contrôle Technique: Frankreichs TÜV
Der Contrôle Technique ist die französische Hauptuntersuchung und umfasst 133 Prüfpunkte in 10 Kategorien: Identifikation, Beleuchtung, Bremsen, Lenkung, Sichtbarkeit, Fahrwerk, Karosserie, Umwelt/Lärm, Sicherheit und mechanische Hauptkomponenten. Seit der Reform 2024 werden Mängel in drei Stufen klassifiziert: geringfügig (Weiterfahrt erlaubt), erheblich (Reparatur innerhalb 2 Monaten erforderlich) und kritisch (sofortiges Fahrverbot).
- Gültigkeit: 2 Jahre ab Ausstellungsdatum
- Kosten: 45–120 € (Landesdurchschnitt ca. 78 €)
- Dauer: ca. 45 Minuten
- Pflicht: Für Fahrzeuge über 4 Jahre, alle 2 Jahre
- Nachprüfung (contre-visite): 20–40 € bei festgestellten Mängeln
Ein gültiger Contrôle Technique ist beim Kauf Pflicht – und gibt dir gleichzeitig Sicherheit über den technischen Zustand. Allerdings: In Deutschland wird der Contrôle Technique nicht als Ersatz für die Hauptuntersuchung anerkannt. Du brauchst nach dem Import in jedem Fall einen deutschen TÜV.
Den Kaufvertrag abschließen
Der Kaufvertrag (contrat de vente) muss mindestens enthalten: Namen und Adressen beider Parteien, Fahrzeugdaten (Marke, Modell, VIN, Kilometerstand), Kaufpreis und Datum. In Frankreich dient das CERFA 15776*01-Formular (Certificat d'exportation) als offizielles Exportdokument und gleichzeitig als Kaufvertrag für den Export.
Wichtig: Achte darauf, dass im Vertrag keine versteckten Klauseln stehen, die deine Rechte als Verbraucher einschränken. Innerhalb der EU hast du als privater Käufer grundsätzlich eine gesetzliche Gewährleistung von mindestens 2 Jahren bei Händlerkäufen.
Bezahlung
Die SEPA-Überweisung ist die sicherste und gängigste Methode. Frankreich nutzt den Euro – kein Wechselkursrisiko.
- Überweisungskosten: Keine (SEPA innerhalb der EU)
- Bargeld: Bei Beträgen über 10.000 € besteht Deklarationspflicht beim Grenzübertritt
- Kein Vorkasse-Risiko: Zahle erst bei Übergabe oder nach Erhalt der Dokumente
AutoHolly empfiehlt: Für größere Beträge immer per Banküberweisung zahlen – nie per Western Union, PayPal Friends & Family oder Kryptowährung.

3. Das Fahrzeug nach Deutschland überführen
Option A: Auf französischen Kennzeichen fahren
Solange das Fahrzeug in Frankreich zugelassen und versichert ist, kannst du es auf den bestehenden Kennzeichen nach Deutschland fahren. Die Strecke ist überschaubar: Paris nach Frankfurt sind rund 600 km (6 Stunden), Straßburg nach Stuttgart nur 160 km. Beachte: Nach der Abmeldung in Frankreich erlischt der Versicherungsschutz – du brauchst vorher eine Kurzzeit-Versicherung oder eine Bestätigung des Verkäufers.
Option B: Französische Überführungskennzeichen (Plaques WW)
Frankreich bietet WW-Kennzeichen (Plaques provisoires) für die Überführung:
- Gültigkeit: 4 Monate in ganz Europa
- Verlängerbar: Einmal (insgesamt 8 Monate)
- Aussehen: Seit Januar 2026 rosa Hintergrund mit schwarzer Schrift und aufgedrucktem Ablaufdatum
- Voraussetzung: Seit Juli 2025 muss nachgewiesen werden, dass bereits ein Antrag auf endgültige Zulassung im Zielland läuft
- Beantragung: Online über das ANTS-Portal (Agence Nationale des Titres Sécurisés)
Die WW-Kennzeichen sind eine praktische Lösung, erfordern aber etwas Vorlaufzeit und eine gültige Versicherung für den Transitzeitraum.
Option C: Professioneller Autotransport (empfohlen)
Die stressfreiste Lösung: Lass dein Fahrzeug von einem professionellen Transportunternehmen nach Deutschland bringen. AutoHolly bietet einen zuverlässigen Autotransport Frankreich Deutschland – von der Abholung beim Händler bis zur Lieferung vor deine Haustür.
Typische Kosten für den Autotransport Frankreich Deutschland:
- Paris oder Lyon nach Frankfurt: ca. 500–700 €
- Paris nach München: ca. 600–900 €
- Paris nach Berlin oder Hamburg: ca. 650–950 €
- Straßburg oder Metz nach Stuttgart oder Karlsruhe: ca. 300–500 €
- Marseille oder Nizza nach München: ca. 700–1.000 €
4. Zulassung in Deutschland
Schritt 1: Die Hauptuntersuchung (HU/TÜV)
Bevor du das Fahrzeug zulassen kannst, benötigst du eine gültige Hauptuntersuchung (HU) – umgangssprachlich „TÜV". Der französische Contrôle Technique wird in Deutschland nicht anerkannt.
Die HU kann bei TÜV, DEKRA, GTÜ oder KÜS durchgeführt werden:
- Kosten: 100–160 € (HU inkl. Abgasuntersuchung/AU)
- Dauer: ca. 30–45 Minuten
- Geprüft wird: Bremsen, Beleuchtung, Reifen, Abgaswerte, Fahrwerk, Lenkung, Karosserie, Sicherheitseinrichtungen
Tipp: Buche den TÜV-Termin im Voraus und bring alle Fahrzeugdokumente mit. Französische Fahrzeuge bestehen in der Regel problemlos – besonders wenn ein aktueller Contrôle Technique vorliegt.
Schritt 2: Die Kfz-Zulassung
Mit bestandener HU gehst du zu deiner örtlichen Kfz-Zulassungsstelle (Straßenverkehrsamt). Folgende Dokumente brauchst du:
- COC-Dokument (Europäische Übereinstimmungsbescheinigung) – das wichtigste Dokument für EU-Importe. Damit läuft die Zulassung genauso ab wie bei einem in Deutschland gekauften Fahrzeug.
- Carte Grise (französische Zulassungsbescheinigung)
- CERFA 15776*01 (Exportbestätigung / Kaufvertrag)
- HU-Bescheinigung (gültige Hauptuntersuchung)
- Nachweis der Haftpflichtversicherung (eVB-Nummer)
- Personalausweis oder Reisepass
- SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer
Falls du kein COC-Dokument hast: Die Zulassungsstelle akzeptiert auch einen technischen Datenblatt-Auszug von TÜV oder DEKRA als Alternative – das sogenannte Vollgutachten nach § 21 StVZO. Kosten: ca. 100–200 € zusätzlich.
Zulassungsgebühren: 20–60 € (nicht bundeseinheitlich geregelt)
Schritt 3: Kennzeichen und Umweltplakette
Nach der Zulassung erhältst du deine Zulassungsbescheinigung Teil I und II sowie die Kennzeichenschilder. Kosten für die Kennzeichen: 20–40 €. Vergiss nicht die Umweltplakette (Feinstaubplakette) – sie ist in vielen deutschen Städten für die Umweltzonen Pflicht. Kosten: 6–20 €.
Schritt 4: Die Kfz-Steuer
Die Kfz-Steuer wird in Deutschland nach zwei Komponenten berechnet (für Fahrzeuge ab Erstzulassung 2009):
- CO₂-Komponente: 2 € pro g/km über dem Freibetrag von 95 g/km
- Hubraum-Komponente: 2 € pro angefangene 100 cm³ (Benziner) bzw. 9,50 € pro 100 cm³ (Diesel)
Beispiele:- Peugeot e-208 (Elektro): 0 € Kfz-Steuer (Befreiung für 10 Jahre bei Erstzulassung bis 2025, maximal bis 2030)- Renault Clio (1.200 cm³, 120 g/km): ca. 62 € pro Jahr- Peugeot 3008 Diesel (1.500 cm³, 130 g/km): ca. 213 € pro Jahr
Elektrofahrzeuge genießen eine besonders attraktive Steuerbefreiung: 10 Jahre lang 0 € Kfz-Steuer. Ein weiterer Grund, gerade ein Elektroauto aus Frankreich zu importieren.
Schritt 5: Französische Zulassung abmelden
Falls das Fahrzeug noch in Frankreich zugelassen ist: Die Abmeldung erfolgt über das ANTS-Portal (immatriculation.ants.gouv.fr). In der Regel übernimmt der Verkäufer die Abmeldung, da er den Verkauf melden muss. Stelle sicher, dass dies geschehen ist – andernfalls könnten Steuern und Versicherung in Frankreich weiterlaufen.
Herzlichen Glückwunsch – dein Fahrzeug aus Frankreich ist jetzt offiziell in Deutschland zugelassen!
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Auto-Import aus Frankreich
Lohnt es sich, ein Auto aus Frankreich nach Deutschland zu importieren?
Ja, besonders bei französischen Marken wie Peugeot, Citroën, Renault und DS. Diese sind auf dem französischen Heimatmarkt 2.000 bis 5.000 € günstiger als in Deutschland. Elektrofahrzeuge bieten die größten Ersparnisse – dank französischer Umweltprämien und günstiger Listenpreise. Auch junge Gebrauchtwagen sind in Frankreich oft deutlich preiswerter. Nach Abzug aller Importkosten (Autotransport, TÜV, Zulassung) bleiben typischerweise 1.500 bis 5.000 € Nettoersparnis.
Was kostet ein Autotransport Frankreich Deutschland?
Die Kosten für einen Autotransport Frankreich Deutschland hängen von der Strecke ab. Kurze Strecken wie Straßburg nach Stuttgart kosten ca. 300–500 €, mittlere Distanzen wie Paris nach Frankfurt ca. 500–700 € und längere Routen wie Marseille nach München ca. 700–1.000 €. Bei AutoHolly ist jedes Fahrzeug während des Transports mit einer Vollkasko bis zu 250.000 € versichert. Ein unverbindliches Angebot erhältst du online in wenigen Klicks.
Welche Dokumente brauche ich für den Import aus Frankreich?
Die wichtigsten Dokumente sind: das COC-Dokument (Europäische Übereinstimmungsbescheinigung), die französische Carte Grise (Zulassungsbescheinigung), das CERFA 15776*01 (Exportbestätigung), der Contrôle-Technique-Bericht, der Kaufvertrag und eine gültige deutsche Hauptuntersuchung (HU). Mit einem COC-Dokument verläuft die Zulassung in Deutschland genauso unkompliziert wie bei einem inländischen Kauf. Fehlt das COC, benötigst du ein Vollgutachten von TÜV oder DEKRA.
Muss ich Mehrwertsteuer (MwSt) in Deutschland zahlen?
Bei gebrauchten Fahrzeugen (älter als 6 Monate und mehr als 6.000 km auf dem Tacho) fällt in der Regel keine deutsche MwSt an – die französische TVA (20 %) ist bereits im Kaufpreis enthalten. Bei Neuwagen oder quasi-neuen Fahrzeugen (jünger als 6 Monate oder weniger als 6.000 km) wird die deutsche MwSt (19 %) fällig. In diesem Fall muss die französische TVA vom Verkäufer erstattet werden. Innerhalb von 10 Tagen nach Zulassung musst du die Erwerbssteuer beim Finanzamt anmelden.
Brauche ich ein COC-Dokument für den Import?
Das COC-Dokument (Certificate of Conformity / EWG-Übereinstimmungsbescheinigung) ist das wichtigste Einzeldokument für den EU-Import. Es bestätigt, dass das Fahrzeug den EU-Typgenehmigungsnormen entspricht und macht die Zulassung in Deutschland erheblich einfacher. Frage den Verkäufer danach – oft liegt es den Fahrzeugpapieren bei. Falls nicht vorhanden, kannst du es über den Hersteller oder Dienste wie EuroCOC nachbestellen (ca. 150–250 €).
Was ist HistoVec und wie nutze ich es?
HistoVec ist der kostenlose staatliche Dienst des französischen Innenministeriums zur Überprüfung der Fahrzeughistorie. Er basiert auf offiziellen Daten des nationalen Zulassungssystems (SIV) und zeigt: Reparaturvorfälle, Pfandrechte, Diebstahlmeldungen, Ergebnisse der technischen Kontrollen und die Kilometerstandshistorie. Der Verkäufer erstellt den Bericht über histovec.interieur.gouv.fr und sendet dir den Link. Es gibt keinen Grund, auf diesen kostenlosen Check zu verzichten.
Wie lange dauert der gesamte Importprozess?
Rechne mit 3 bis 6 Wochen vom ersten Kontakt bis zur deutschen Zulassung. Fahrzeugsuche und Kauf: 1–2 Wochen. Autotransport Frankreich Deutschland mit AutoHolly: 3–7 Tage. TÜV-Termin und Zulassung: 1–2 Wochen. Mit guter Vorbereitung und allen Dokumenten im Voraus geht es auch schneller. Besonders die Beschaffung des COC-Dokuments solltest du frühzeitig einleiten – das spart Zeit bei der Zulassungsstelle.
Fazit
Frankreich ist für deutsche Käufer ein unterschätztes Importland mit echtem Sparpotenzial. Französische Marken wie Peugeot, Citroën und Renault sind auf dem Heimatmarkt spürbar günstiger, Elektrofahrzeuge profitieren von staatlichen Prämien, und der riesige Gebrauchtwagenmarkt bietet eine Auswahl, die den deutschen Markt in vielen Segmenten übertrifft. Dank HistoVec, dem Contrôle Technique und dem Certificat de situation administrative stehen dir umfangreiche Prüfinstrumente zur Verfügung – damit du weißt, was du kaufst.
Der Schlüssel zum erfolgreichen Import: eine saubere Kostenrechnung im Vorfeld, das COC-Dokument rechtzeitig organisieren und den Fahrzeugtransport einem Profi überlassen.
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Über AutoHolly: AutoHolly ist spezialisiert auf den Fahrzeugtransport in ganz Europa. Wir unterstützen Autohäuser, Leasinggesellschaften und Privatpersonen beim sicheren Transport von Fahrzeugen – von Frankreich nach Deutschland, von Skandinavien bis Südeuropa und überall dazwischen.
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